Sekundärprävention
Sekundärprävention in der Physiotherapie bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, eine Verschlimmerung oder das Wiederauftreten einer bereits bestehenden Erkrankung oder Funktionsstörung zu verhindern. Sie richtet sich vor allem an Personen, die bereits erste Beschwerden oder Erkrankungen haben, aber noch keine schweren Folgeschäden aufgetreten sind.
Ziele der Sekundärprävention:
✅ Früherkennung und Behandlung von Bewegungs- und Funktionsstörungen
✅ Verhinderung einer Verschlechterung der Beschwerden
✅ Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit
✅ Aufklärung und Schulung zu rückenschonendem Verhalten und ergonomischen Bewegungsabläufen
Beispiele für Sekundärprävention in der Physiotherapie:
• Spezifische Übungsprogramme bei Rückenschmerzen oder Arthrose
• Manuelle Therapie zur Verbesserung der Gelenkfunktion
• Ergonomie- und Haltungsschulungen für den Alltag und den Arbeitsplatz
• Behandlung von Sportverletzungen, um eine Chronifizierung zu vermeiden
Sekundärprävention ist besonders wichtig, um eine Chronifizierung von Beschwerden und die Entwicklung schwerwiegender Folgeerkrankungen zu verhindern. Physiotherapeuten spielen hierbei eine zentrale Rolle, indem sie individuell angepasste Behandlungs- und Trainingskonzepte erstellen.